Integration und Anpassung von Kindern in der Vorschulklasse
Wir müssen von der Prämisse ausgehen, das Gleichgewicht des Kindes, das in die Vorbereitungsklasse kommt, sowohl im affektiven als auch im kognitiven Bereich zu erhalten. Manchmal kann dies jedoch utopisch erscheinen, angesichts der häufigen Veränderungen in vielen Bereichen, einschließlich der Bildung. Aus diesem Grund hat der Lehrer eine moralische Verpflichtung gegenüber dem Kind, ihm das Gleichgewicht zu vermitteln, das im frühen Schulalter (Vorbereitungsklasse) so notwendig ist. Außerdem ist zu bedenken, dass diese Kinder heute aufgrund der Technologisierung des sozialen Umfelds intellektuell fortgeschrittener sind, so dass das pädagogische Umfeld entsprechend vorbereitet werden muss. Wir haben festgestellt, dass Eltern sich häufig weigern, ihr Kind in der Vorbereitungsklasse anzumelden, und zwar aus verschiedenen Gründen. In den meisten Fällen sind beide Elternteile berufstätig und haben nicht die Möglichkeit, das Kind mit 12 oder 13 Jahren von der Schule abzuholen. Die Schulen unterstützen die Eltern mit Nachhilfeunterricht, aber für manche Eltern ist das ein zu großer finanzieller Aufwand. Auch wenn dies eine pragmatische Feststellung zu sein scheint, müssen wir uns als Eltern, wenn wir uns für ein Kind entscheiden, unbedingt darüber im Klaren sein, dass wir dem Kind gegenüber eine große Verantwortung übernehmen, sowohl emotional als auch finanziell. Wir können die offensichtliche emotionale und intellektuelle Bereitschaft der 6-Jährigen zur Integration in die Vorbereitungsklasse hinzufügen und bestätigen. Die berufliche Erfahrung der Lehrer bestätigt, dass sie viel motivierter und sogar begeistert von ihrem neuen Status als Schulkind sind.
Es ist das ideale Alter für sie, um neues Wissen aufzunehmen, da sie die Fähigkeit haben, jede neue Information "aufzusaugen". Mit anderen Worten: "Auf die Schule kann man sich nur in der Schule vorbereiten". In dieser Hinsicht wäre es ideal, wenn Eltern das Selbstvertrauen ihrer Kinder, das Vertrauen in ihre eigenen Stärken und ihre Fähigkeit, mit verschiedenen Situationen umzugehen, fördern würden. Der Übergang vom Kindergarten zur Schule wird in diesem Rahmen erleichtert, so dass sie sich leichter an das Schulprogramm anpassen können, das sie in den kommenden Jahren durchlaufen werden.
Edith Zurman
